Schwieberdingen, Gewerbegebiet Laiblinger Weg

SK + BP
Kenndaten:

Nutzung: Gewerbe- und Industriegebiet
Plangebietsgröße: 45,45 ha
Planungszeitraum: seit März 2025
Aufstellungsbeschluss BP: 18.12.2025

Projektbeschreibung:

2015 hat der Verband Region Stuttgart einen regionalen Schwerpunkt für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen im Korridor der Bundesautobahn A 81 vom Engelbergtunnel bis zur nördlichen Regionsgrenze für großflächige Ansiedlungen von Unternehmen festgelegt. Die Städte Ditzingen und Markgröningen sowie die Gemeinden Hemmingen und Schwieberdingen wollen diese Entwicklungsaufgabe gemeinsam, im Zweckverband „Laiblinger Weg“ vorbereiten und durchführen.
Das Plangebiet ist zweigeteilt: zum einen in eine kommunale Fläche für gewerbliche Nutzungen und zum anderen in einen Gewerbe- und Industrieschwerpunkt der Region Stuttgart. Beide Flächen werden einheitlich durch den Zweckverband „Laiblinger Weg“ für die Ansiedlung zukunftsfähiger Gewerbe- und Industriebetriebe geplant. Während der Zweckverband großflächige, auch externe Ansiedler, berücksichtigt, möchte die Gemeinde Schwieberdingen auch den örtlichen Gewerbeflächenbedarf abdecken.
Das städtebauliche Konzept wird maßgeblich geprägt durch den Erhalt der bestehenden Hochspannungstrassen. Ausgehend von einer Anbindung an die L 1141 (direkte Zu- und Abfahrt auf das überörtliche Straßennetz) wird die bestehende Straße Laiblinger Weg nach Norden verlegt, um eine ökonomische Erschließung beidseits der Straße sicherzustellen.

Dazwischen wird eine Erschließungsschleife nach Norden und dann Westen vorgesehen. Durch die Straßenführung wird, im westlichen Bereich eine kleinteilige Parzellierung vorgesehen und im nordöstlichen Bereich die Ansiedlung großflächiger Gewerbe- und Industriebetriebe gefördert.
Die geplante Stadtbahntrasse (LUCIE) wird als Vorhaltetrasse berücksichtigt. Das Parkierungskonzept sieht vor, dass insbesondere die Flächen unter den Leiterseilen für PKW-Stellplätze genutzt werden. Um eine möglichst rasche Erreichbarkeit sicherzustellen, werden sekundäre Fuß- und Radwege vorgesehen. Anzustreben ist die Verringerung dezentraler Parkierungsflächen auf den jeweiligen Gewerbegrundstücken, um eine möglichst hohe bauliche Nutzung sicherzustellen.
Der Bebauungsplan basiert auf der Strategie, ein „Baukasten-System“ zu ermöglichen, damit das Gebiet in der späteren Vermarktung und Ansiedlung von Unternehmen eine möglichst hohe Flexibilität erhält.

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